
SPAREN & ALTERSVORSORGE
Die Pension ist gut. Sie ist nur nicht alles.
Beamtinnen und Beamte erhalten keine Rente, sondern ein Ruhegehalt – höchstens 71,75 Prozent der ruhegehaltfähigen Dienstbezüge, und das erst nach rund 40 Dienstjahren. Zwischen letztem Gehalt und erster Pension bleibt eine Lücke, die planbar ist.

Teilzeit und Elternzeit senken
ihn weiter
kurz erklärt
Wie Ihr Ruhegehalt tatsächlich berechnet wird
Grundlage ist der ruhegehaltfähige Dienstbezug, in der Regel das Grundgehalt des letzten Amtes – vorausgesetzt, Sie hatten es mindestens zwei Jahre inne. Je Jahr in Vollzeit werden 1,79375 Prozent angerechnet, bis maximal 71,75 Prozent. Ein Anspruch entsteht überhaupt erst nach fünf ruhegehaltfähigen Dienstjahren.
Drei Faktoren verkleinern die Pension zusätzlich: Teilzeit und Elternzeit reduzieren die anrechenbare Dienstzeit, ein vorzeitiger Ruhestand kostet bis zu 14,4 Prozent Abschlag, und ein spät erreichtes Amt wird nur teilweise berücksichtigt. Wer das früh kennt, kann gegensteuern.
DIE WEGE
Drei Bausteine, die zu Beamten passen
Welche Mischung sinnvoll ist, hängt von Ihrem Steuersatz, Ihrem Zeithorizont und davon ab, wie flexibel Sie bleiben möchten.
Basisrente
Auch Rürup-Rente genannt. Beiträge sind als Sonderausgaben absetzbar, seit 2023 zu 100 Prozent bis zum Höchstbetrag. Dafür ist das Kapital gebunden und die Auszahlung erfolgt als lebenslange Rente.
ETF- u0026 Fondssparplan
Freie Verfügbarkeit, niedrige Kosten, monatlich änderbare Raten. Geeignet für lange Zeiträume und für Ziele vor dem Ruhestand – Immobilie, Sabbatical, Ausbildung der Kinder.
Nachhaltig investieren
Auf Wunsch berücksichtigen wir ESG-Kriterien: Umwelt, soziale Verantwortung und Unternehmensführung. Wir erklären dabei offen, welche Kriterien ein Fonds wirklich anwendet.
Beispielrechnung
Zwei Lebensläufe, zwei Ruhegehälter
Beide 1991 geboren, Dienstbeginn 2016, Besoldungsgruppe A12, Grundgehalt 5.097 Euro. Beispielwerte auf Basis einer Landesbesoldung – Ihre Zahlen rechnen wir individuell.
Vollzeit bis 67
3.598 € / Pension brutto
Durchgehend Vollzeit, Pensionierung mit 67 Jahren. Trotz voller Dienstzeit bleibt eine Differenz zum letzten Gehalt, die aus eigener Vorsorge zu schließen ist.
- Versorgungslücke rund 1.499 €
- Keine Abschläge
- Volle Anrechnung der Dienstjahre
Teilzeit, Ruhestand mit 63
3.112 € / Pension brutto
Drei Jahre Elternzeit, fünf Jahre Teilzeit, Pensionierung mit 63 Jahren. Die kürzere anrechenbare Dienstzeit und der Abschlag für den früheren Ruhestand summieren sich.
- Versorgungslücke rund 1.985 €
- Abschlag bis 14,4 %
- Teilzeit wird anteilig angerechnet
Worauf es ankommt
Das klären wir in Ihrem Vorsorgecheck
Vor Produkten steht die Rechnung. Erst wenn die Lücke bekannt ist, lässt sich sagen, welcher Weg sie schließt:
Versorgungslücke
Konkrete Berechnung auf Basis Ihrer Besoldung, Dienstjahre und Planung.
Abschläge
Was kostet ein Ruhestand vor der Regelaltersgrenze tatsächlich?
Teilzeit u0026 Elternzeit
Wie stark reduzieren diese Phasen Ihren Ruhegehaltssatz?
Staatliche Förderung
Welche Zuschüsse und Steuervorteile stehen Ihnen offen – und lohnen sie sich?
Flexibilität
Wie viel Kapital sollte jederzeit verfügbar bleiben?
Kosten u0026 Rendite
Was kostet das Produkt, und was bleibt nach Kosten und Steuern übrig?
Hinterbliebene
Wie sind Partner und Kinder im Todesfall versorgt?
ESG-Kriterien
Nachhaltigkeitsanforderungen an Ihre Anlage, wenn Sie das möchten.
KOSTENLOS & UNVERBINDLICH
Erst rechnen, dann sparen.
Im Vorsorgecheck ermitteln wir Ihre tatsächliche Versorgungslücke, prüfen bereits bestehende Verträge und zeigen, welche Förderung Sie bisher nicht nutzen. Kostenfrei und ohne Abschlusspflicht.
Vorsorgecheck anfordern
Wir melden uns innerhalb von 24 Stunden.
Kundenstimmen
Was unsere Kundinnen und Kunden sagen
Häufige Fragen
Gut zu wissen zur Dienstunfähigkeit
u003cdiv data-dc-tpl=u0022280u0022 data-om-id=u0022e7326aba:285u0022u003eSie ergibt sich aus der Differenz zwischen Ihrem letzten Nettoeinkommen und der zu erwartenden Netto-Pension, zuzüglich Kranken- und Pflegekosten im Ruhestand. Je nach Dienstjahren, Teilzeitphasen und Ruhestandsalter liegt sie häufig zwischen 1.000 und 2.000 Euro monatlich. Wir berechnen sie mit Ihren tatsächlichen Werten.u003c/divu003e
Die Basisrente lohnt vor allem bei hohem Steuersatz und wenn Sie eine lebenslange Zahlung wünschen; das Kapital ist dafür gebunden und nicht vererbbar wie ein Depot. Ein ETF-Sparplan bleibt flexibel und günstig, ohne steuerliche Förderung in der Ansparphase. Viele Lehrkräfte kombinieren beides.
Beamte sind förderberechtigt und müssen dafür einer Datenübermittlung durch ihre Besoldungsstelle zustimmen. Ob es sich rechnet, hängt vor allem von der Zahl der Kinder und der Höhe der Zulagen ab. Bei bestehenden Verträgen prüfen wir Kosten und Garantieniveau, bevor wir zu einer Fortführung oder Beitragsfreistellung raten.
Teilzeitjahre werden nur anteilig als ruhegehaltfähige Dienstzeit angerechnet. Kindererziehungszeiten mildern das teilweise ab. Wer längere Teilzeitphasen plant, sollte die zusätzliche Vorsorge entsprechend höher ansetzen.
Das entscheiden Sie über die Auswahl der Bausteine. Wir achten darauf, dass ein Teil Ihres Vermögens jederzeit verfügbar bleibt – für die eigene Immobilie, ein neues Auto oder eine längere Reise – und nicht alles in langfristig gebundene Verträge fließt.
Wie viel fehlt Ihnen im Ruhestand?
Kostenlos, unverbindlich – online oder in einer unserer 6 Niederlassungen.